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By Frank Wisotzky

Die angewandte Grundwasserchemie, die Belastungen des Grundwassers mit verschiedenen anorganischen und organischen Stoffen sowie deren Verhalten in Grundwasserleitern ergänzt durch die chemischen Aspekte der Wasseraufbereitung sind gleichermaßen für Praktiker und Studenten der Fachrichtungen Hydrogeologie, Wasserwirtschaft/Hydrologie, Geowissenschaften und Umweltwissenschaften von Interesse. Neben der Darstellung angewandter Grundlagen der anorganischen Wasserchemie wird erstmalig zusammenhängend die organische Wasserchemie von Grundwasserbelastungsstoffen thematisiert. Eine Einführung in die hydrochemische Modellierung und die Darstellung der chemischen Aspekte der Wasseraufbereitung sind zudem enthalten. Viele Übungsaufgaben und deren Lösungen sowie eine große Anzahl von Schemazeichnungen und Abbildungen sowie viele praktische Beispiele sind als besondere Merkmale hervorzuheben

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Eine erhebliche Wärmefreisetzung eintritt. 11). Dies erklärt die starke Temperaturerhöhung von über 6 °C, die Wisotzky (1994) an Versuchsanschüttungen pyrithaltiger Nebengesteine bei deren Oxidation mit Luftsauerstoff beobachtete. Ebenso detektierte LENK (2008) erhöhte Grundwassertemperaturen in bereits rekultivierten Braunkohlenabraumkippen von bis zu 18,7 °C, die ebenfalls durch Pyritoxidationsprozesse hervorgerufen wurden. Insgesamt zeigen die Beispiele, dass die Grundwassertemperatur auch durch chemische Reaktionen verändert sein kann.

So wurde im Bereich der Basis des obersten Grundwasserstockwerkes in 40 m Tiefe eine mittlere Temperatur von ca. 9). In einer Messstelle im zweiten Grundwasserstockwerk in 135 m Tiefe führt der geothermische Gradient zu einer deutlich sichtbaren Temperaturerhöhung auf ca. 13 bis 14 °C ohne jahreszeitliche Schwankungen. In der Feuchtgebietsmessstelle sind neben der Grundwassertemperatur auch verschiedene Wasserinhaltsstoffe durch deutliche Jahresgänge gekennzeichnet. In benachbarten Messstellen außerhalb des grundwasserabhängigen Feuchtgebietes, die als Zustrommessstellen charakterisiert werden können, zeigen sich hinsichtlich der Grundwasserbeschaffenheit keine saisonalen Schwankungen, sodass von einer annähernd konstanten Stoffzufuhr ausgegangen werden kann.

Bei Geysiren hat das Wasser bei der Eruption eine Temperatur oberhalb des Siedepunktes des Wassers. In Abhängigkeit von der Höhenlage des Geysirs werden durch die Siede- 18 1 Wasserinhaltsstoffe, Grundwassertemperatur und Grundwassermessstellentypen Tab. 500 m u. /indexde. html&nav=966 Bezogen auf 0 m ü. 8 Fotos von Geysiren (Yellowstone Nationalpark, USA) bei der Eruption ( links) und die entstehenden Kieselsäureausfällungen durch Temperaturabnahme (Geyserit; rechts) punkterniedrigung mit zunehmender geodätischer Höhe bzw.

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