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By Peter Ustinov

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Erfrorene Rosen

Ein Praktikum führt Polizeianwärter Olli Repo ausgerechnet in seine verhasste Heimatstadt. Zudem wird ihm Tossavainen als Betreuer zugeteilt und der entspricht genau dem Typ Mensch, den Olli verabscheut. Doch als in einem Kaufhaus eine Bombendrohung eingeht und in einer stillgelegten Fabrik tatsächlich eine Bombe explodiert, lernt Olli die nüchterne Arbeitsweise seines Kollegen zu schätzen.

Wen die Erinnerung trügt (Roman)

Mord kommt in den besten Familien vorAls Erika Rosenthal 1939 aus Berlin floh, verlor sie eine wertvolle Brosche. Nun, speedy 70 Jahre später, wird das Schmuckstück in einem bekannten Londoner Auktionshaus angeboten und von einer jungen Frau ersteigert. Erika bittet ihre Freundin Inspector Gemma James herauszufinden, wer die Frau ist.

1942 - Le jour se lève

18 x eleven cm, 409 pages

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Juni. Er war natürlich auch Deutscher. Der nächste Bruder, mein Onkel Piaton, ist nach Kanada ausgewandert und erst neulich in Kalifornien gestorben, mit einem kanadischen Pass. Der jüngste der vier Brüder, Gregorij, lebt noch, glaube ich, er ist Argentinier und war Direktor eines Elektrizitätsunternehmens in Buenos Aires. Die Schwester dieser vier Brüder war mit einem Palästinenser verheiratet und lebte, nachdem sie aus Israel rausgeschmissen worden ist, als Witwe in Beirut, als Libanesin. Was soll ich mich also um einen Pass scheren?

Ungläubig nahm ich die Antwort zur Kenntnis. 30 Doch was ich noch immer nicht glauben, was ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, ist tatsächlich wahr. Galileo Halten Sie mich bitte nicht für päpstlicher als den Papst, wenn ich auf der Auskunft bestehe, dass ich selbst keine Vorurteile habe, jedenfalls keine gegen andere Menschen. Ich besitze Fehler, Schwächen, irre mich. Mein einziges Vorurteil aber ist, keine Vorurteile zu haben. Ich riskiere diese kühne Behauptung, weil die Vorurteilslosigkeit nicht etwa mein Verdienst, sondern eine Mitgift meiner verrückten, heute würde man sa gen: multikulturellen Herkunft ist, auf die ich noch zu sprechen komme.

Aber am 30. August 2003 taten sie es. Ich saß gerade auf der Bühne der Kieler Ostseehalle vor etwa 2500 Zuschauern des Schleswig-Holstein-Festivals – mit Mikrofonen verkabelt –, als sich mein Handy meldet: »One, two, three, four; one, two, three, four« – 48 so das Klingelzeichen, das mein Sohn einprogrammiert hat. « – »Hörst du Radio? « – »Nein, ihr Lieben, ich höre Christoph Eschenbach und das NDR-Sinfonieorchester, und zwar live. « Obwohl oder weil ich mit meinen Töchtern Französisch gesprochen hatte, haben die meisten wohl gelacht, weil sie glaubten, das Handy gehöre zu meiner Performance.

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